
Für ein BESS-Projekt in Berlin haben wir vor wenigen Tagen die Baugenehmigung erhalten. Der Weg dorthin war – wie so oft – weniger geradlinig, als es der Projektplan vorsieht.
Trotz zahlreicher Anrufversuche und E-Mails beim zuständigen Bauamt blieben Rückmeldungen zunächst lange aus. Die zuständige Sachbearbeiterin war im Urlaub, alternative Ansprechpartner schwer erreichbar. Parallel dazu mussten alle Unterlagen sowohl über das Online-Portal als auch zusätzlich in Papierform eingereicht werden - einen Kommentar über deutsche Bürokratie und Digitalisierung sparen wir uns hier.
Mit einem sehr engen Zeitfenster vor Augen und dem klaren Ziel, das Projekt so schnell wie möglich abzuschließen, hat sich am 23.12.2025 eine Kollegin dann in die letzte offene Bürger-Sprechstunde des Jahres gesetzt. Persönlich vor Ort, Projektmappe unterm Arm, hat sie das Vorhaben noch einmal detailliert vorgestellt und gemeinsam mit einem Mitarbeiter alle offenen Punkte durchgesprochen.
Ergebnis: Die Genehmigung lag kurz nach Jahreswechsel vor.
Was wir daraus mitnehmen: Digitale Prozesse sind wichtig – aber bei komplexen Infrastrukturprojekten braucht es manchmal immer noch Präsenz, Beharrlichkeit und den direkten Austausch. Gerade dann, wenn Zeitpläne kritisch sind.Infrastruktur entsteht nicht nur auf dem Papier – sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Danke an unser Team für den Einsatz – und an die Mitarbeiter im Amt, die sich kurz vor Jahresende noch Zeit genommen haben.